Deutscher Bildungsserver

Das Informationsportal zum deutschen föderalen Bildungswesen.
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  1. Die Integration geflüchteter Jugendlicher in die berufliche Ausbildung stellt vor allem ländliche Regionen vor Herausforderungen. Zwar zeigen sich viele Betriebe offen, fühlen sich jedoch häufig durch Sprachbarrieren, aufenthaltsrechtliche Unsicherheiten, interkulturelle Missverständnisse oder auch rassistische Dynamiken überfordert. Ähnlich schwierig ist die Situation für junge Geflüchtete selbst: Sie kämpfen mit Sprachproblemen, unsicheren Bleibeperspektiven, mangelndem Wissen über das deutsche Ausbildungssystem und mit Diskriminierungserfahrungen. Auch Kommunalverwaltungen stoßen an Grenzen – komplexe Zuständigkeiten, geringe Flexibilität und fehlende Vernetzung erschweren die Arbeit. Diese Befunde stammen aus dem Projekt „laeneAs – Ländliche Bildungsumwelten junger Geflüchteter in der beruflichen Ausbildung“, dessen Ziel es war, Bildungsbarrieren gemeinsam mit Betroffenen und relevanten Institutionen zu identifizieren und praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden im Praktiker*innenhandbuch „Gute Praxis für eine gelingende Berufsausbildung geflüchteter Menschen“ zusammengefasst.
  2. Mit der Einführung der Ganztagsschule in Deutschland verbinden sich verschiedene Erwartungen; eine davon ist die Erreichung von mehr Chancengerechtigkeit. Entscheidend dafür ist die Qualität der Ganztagsbetreuung: Wie kann sie Bildungsbenachteiligungen abbauen und die soziale Teilhabe stärken? Was kann eine gemeinsame Ausbildung der verschiedenen pädagogischen Fachkräfte zu einer höheren pädagogischen Qualität beitragen? Im Interview mit "Bildung + Innovation" spricht Prof. Dr. Marianne Schüpbach von der FU Berlin über ihre Forschung zum Thema Ganztagsschule und zur gemeinsamen Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte in der inklusiven Ganztagsgrundschule.
  3. Das Metavorhaben Inklusive Bildung (MInkBi) koordinierte und förderte von 2017 bis 2021 den fachlichen Austausch und die Vernetzung von insgesamt 66 Forschungsprojekten in den Schwerpunkten „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ sowie „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“. Von 2021 bis Mitte 2026 stand dann in einer weiteren BMBF-Förderrichtlinie die „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“ im Vordergrund - mit dem Ziel, durch inklusive Bildung die Grundlage für persönliche Entwicklung, soziale Teilhabe und einen gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsleben zu stärken. In  Zusammenarbeit mit der Koordination des Metavorhabens Inklusive Bildung haben wir in unserer Reihe "Bildungsforschung für die Bildungspraxis" Interviews und Gespräche mit den Leiterinnen und Leitern von fünf MInkBi-Projekten geführt; sie erläutern, wie die Diagnose- und Förderinstrumente gemeinsam mit der Praxis entwickelt wurden und wie sie in der praktischen Arbeit eingesetzt werden können.
  4. Mit der Einführung der Ganztagsschule in Deutschland verbinden sich verschiedene Erwartungen; eine davon ist die Erreichung von mehr Chancengerechtigkeit. Entscheidend dafür ist die Qualität der Ganztagsbetreuung: Wie kann sie Bildungsbenachteiligungen abbauen und die soziale Teilhabe stärken? Was kann eine gemeinsame Ausbildung der verschiedenen pädagogischen Fachkräfte zu einer höheren pädagogischen Qualität beitragen? Im Interview spricht Marianne Schüpbach über ihre Forschung zum Thema Ganztagsschule und zur gemeinsamen Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte in der inklusiven Ganztagsgrundschule.
  5. Eine Webumgebung für den Unterricht an weiterführenden Schulen Viele Lehrkräfte werden sich schon gefragt haben, wie sie ihren Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz und die Funktionsweise sozialer Netzwerke vermitteln können. Drei Wissenschaftlerinnen haben im Rahmen eines Projekts am TUM Think Tank an der Hochschule für Politik München nun ein digitales Tool entwickelt, mit dem Lehrkräfte junge Menschen dafür sensibilisieren können, wie Plattformen mit ihren Daten umgehen, wie Inhalte einzuordnen sind – und in welchem Maß ihnen die Nutzung sozialer Medien guttut. Das Lerntool InstaClone ist - wie der Name schon sagt - ein Klon von Instagram, das sich für die Anwendung im Unterricht vollständig steuern lässt. Schülerinnen und Schüler können Algorithmen auswählen und einstellen und so die Mechanismen und die Datensammlung einer Social media-Plattform nachvollziehen. Wir haben mit Dr. Anna Hartl, Elena Spörer und Dr. Angelina Voggenreiter von der Technischen Universität München über ihr Tool InstaClone gesprochen.