Deutscher Bildungsserver

Das Informationsportal zum deutschen föderalen Bildungswesen.
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  1. Unter dem neuen Label "Bildungspraxis für die Bildungspraxis" stellen wir Best Practice-Beispiele aus der pädagogischen Praxis vor - zur Anregung und Nachahmung.  In dieser Folge spricht Christine Schumann mit Geschäftsführerin Christane Bröckling über das Netzwerk BildungspartnerNRW und darüber, wie Schulen gemeinsam mit Bibliotheken, Museen, Theatern oder Gedenkstätten langfristige Kooperationen aufbauen – jenseits von Einzelinitiativen und Projektlogik. Bildungspartner NRW ist ein landesweites Netzwerk von Bildungs- und Kultureinrichtungen, die langfristig mit Schulen kooperieren. Grundlage sind schriftliche Kooperationsvereinbarungen, in denen gemeinsame Ziele, Aktivitäten und organisatorische Rahmenbedingungen festgelegt werden.
  2. Lernen ist bei Kindern und Jugendlichen nicht nur auf den Bildungsort Schule begrenzt. Außerschulische Lernorte ergänzen den Unterricht durch praxisnahes Lernen. Der „Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg” (LoB) ermöglicht Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Betrieben der Landwirtschaft und des Gartenbaus in ganz Baden-Württemberg. Er vermittelt ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Themen einer nachhaltigen Entwicklung lebendig und handlungsorientiert mit altersgerechten Schwerpunkten. Für sein Engagement zur Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Deutschland wurde er vom UNESCO-Programm BNE 2030 ausgezeichnet.
  3. Museen sind viel mehr als nur Ausstellungsstätten. Sie sind Bildungsorte, die den steigenden Ansprüchen der Gesellschaft, z.B. durch den digitalen Wandel, entgegenkommen müssen. In Frankfurt am Main entwickeln deshalb einige Museen inzwischen eigene offene Bildungsressourcen, um das gesammelte und im Museum vermittelte Wissen noch einfacher zugänglich, sichtbar und gemeinschaftlich weiterentwickelbar zu machen. Wir haben mit Vertreter*innen der Museen über ihren Weg zur Bereitstellung von OER gesprochen. 
  4. Lernorte, Lernum­gebungen, Lern­(um)­welten - die Begriffe sind so vielfältig, wie die Konzepte und Definitionen, die dahinterstecken. Auffällig ist, dass sie stets aktuelle Entwicklungen aus anderen Bildungsbereichen widerspiegeln. Im 21. Jahrhundert spielen insbesondere virtuelle und nachhaltige Lernumgebungen eine wichtige Rolle, während bis in die 1980er Jahre vor allem Schulgebäude und Architektur im Fokus standen. Neben der Verbesserung von Schulgebäuden, Klassenräumen usw. spielt auch die außerschulische Bildung eine zunehmend große Rolle. Diese kann sowohl in der freien Natur als auch in anderen Räumlichkeiten wie z.B. Museen stattfinden. In manchen Kontexten geht es bei Lernorten auch darum, sie in Krisengebieten sicher und stabil zu gestalten, um zumindest grundlegende Bildung zu ermöglichen. Das neue Bildung-Weltweit-Dossier bietet Einblicke in all diese Aspekte rund um Lernorte und Lernumgebungen. Angeboten werden allgemeine Überblicksinformationen, Infos zu Organisationen, Netzwerken und Projekten, die sich mit dem Thema befassen, sowie Leifäden, Handbücher, Toolkits und mehr.
  5. Der Sondernewsletter zu unseren aktuellen Aktionswochen zum Thema Lern(um)welten steht ab jetzt online zur Verfügung.